Rückblick 2018 2018-05-23T09:08:43+00:00

NACHBERICHT – DIE AUSBILDUNGSSTELLENBÖRSE ANSBACH 2018

Vom Automobilkaufmann bis zum Zahntechniker: Ausbildungsstellenbörse in
Ansbach präsentiert vielfältige Möglichkeiten

(Nachbericht als PDF-Datei herunterladen)

Der 17-jährige Nico, der die 9. Klasse der Ansbacher Luitpoldschule besucht, hat
eine Liste mit elf Fragen vor sich. Darin geht es um Ausbildungsberufe und um
Verdienst, um Zukunftschancen und um Arbeitszeiten. Mit dieser Liste ausgerüstet
spricht er innerhalb von zwei Stunden mit den Vertretern von sieben der Firmen, die
an der 19. Ansbacher Ausbildungsstellenbörse beteiligt sind. Diese hat am Dienstag,
dem 24. April 2018, im und vor dem Ansbacher Onoldiasaal stattgefunden.

Einen der von ihm befragten Betriebe wird Nico schon bald seinen Mitschülern in der
M9 ausführlich vorstellen. Diesen persönlichen Favoriten hat er bereits gefunden.
„Was ich über die Ausbildung bei einem Unternehmen erfahren habe, das hat perfekt
gepasst. Dort eine Ausbildung im Elektronikbereich anzufangen, das wäre zu 100
Prozent mein Ding.

Insgesamt 52 Betriebe und Institutionen und mehr als 100 verschiedene Berufe vom
Automobilkaufmann bis zum Zahntechniker präsentierte die Ausbildungsstellenbörse
in Ansbach, die von der IHK und der Handwerkskammer, der Stadt und dem
Landkreis Ansbach sowie der Agentur für Arbeit Ansbach – Weißenburg gemeinsam
veranstaltet wurde und die längst zur Institution geworden ist. „Seit dem Beginn der
Ausbildungsstellenbörse haben sich die Voraussetzungen verändert, heute ist es so,
dass es eher ein Werben ist um die jungen Menschen, die zur Verfügung stehen“,
sagte die Ansbacher Oberbürgermeisterin Carda Seidel in ihrem Grußwort – und
freute sich über die „absolute Vielfalt“, die von den Ausstellern geboten wurde. „Es
muss uns gelingen, wieder In zu werden für die jungen Menschen, damit es sie nicht
so sehr in die großen Städte zieht“, diese Hoffnung setzte Carda Seidel in die
Veranstaltung.

Die duale Ausbildung, das beteuerte der stellvertretende Landrat Kurt Unger, sei
sehr wichtig. Dies merke jeder, dessen Klo verstopft sei oder dessen Heizung kaputt
ginge. Zugleich appellierte Unger an die Jugendlichen, nicht gleich den Brocken
hinzuschmeißen, wenn es während der Ausbildung einmal Schwierigkeiten gäbe.
„Wenn es knirscht, ist es am besten, sich Hilfe zu holen, um die Ausbildung möglichst
abschließen zu können“, erklärte Unger – der zusammen mit der Ansbacher
Oberbürgermeisterin Carda Seidel, der IHK-Geschäftsführerin Karin Bucher und den
IHK-Gremienvorsitzenden Wolfgang Högner und Dr. Gerhard Walther die
ausstellenden Betriebe und Institutionen im Rahmen eines Rundgangs an ihren
Ständen besuchte.

Drei Unternehmen, die zum Teil mehrere Jahre auf die Möglichkeit zur Teilnahme
gewartet hatten, konnten in diesem Jahr zum ersten Mal eine Platz ergattern – die
Firma Heinlein Plastik, das Autohaus Oppel und die Merlin Malerwerkstätten aus
Herrieden.

Die Jugendlichen, die an der Ausbildungsstellenbörse teilnahmen, wurden in diesem
Jahr nicht nur über die Schulen angesprochen, sondern auch über eine FacebookSeite
und über eine Postwurfsendung.

BILDERGALERIE – DIE AUSBILDUNGSSTELLENBÖRSE ANSBACH 2018